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Resonanz

ResonanceResonanz ist ein Prinzip, das von Galileo Galilei im Jahre 1602 entdeckt wurde, als er das Pendel studierte. Es beschreibt die Tendenz eines Systems, mit einer maximalen Amplitude (Stärke) bei einer ganz bestimmten Frequenz zu schwingen. Ein bekanntes Beispiel aus der Praxis ist die Kinderschaukel, die sich wie ein Pendel verhält. Wenn man die Schaukel genau im Moment des natürlichen Schwingunsintervalls (also seiner Resonanzfrequenz) „anschiebt", verstärkt sich die Schwingung mehr und mehr bis zur maximalen Amplitude (Stärke). Eine versuchte Verstärkung der Schaukelbewegung ausserhalb der Resonanzschwingung führt zu einer Abschwächung oder sogar zum Stillstand der Bewegung. Demnach erreicht man den grösstmöglichen Resonanzeffekt immer dann, wenn man exakt synchron mit der selben Grundfrequenz „mitschwingt"und dadurch die Eigenschwingung verstärkt. Zellen im menschlichen Körper haben ein sogenanntes „Potential" und schwingen. Dieses Phänomen kann man sehr leicht - stark vergrössert auf einem Bildschirm - beobachten, wenn sich rote Blutkörperchen durch Arterien bewegen und dabei Bakterien „hinterherjagen". Elektromagnetische Impulse können in einem ganz bestimmten Frequenzspektrum Resonanzphänomene an der Zelle auslösen und somit die Eigenschwingung der Zelle verstärken. Darüber hinaus schwingen auch die Neuropeptid-Rezeptoren an der Zellmembran. Elektromagnetische Wellen generieren hier Resonanzen, die sich auf eine Vielzahl von Funktionen an und in der Zelle positiv auswirken. Im Durchschnitt besteht der menschliche Organismus aus ca. 75 Billionen !! Zellen.

An jeder Zelle sitzen ca. 1 Millionen Neuropeptid-Rezeptoren. Appliziert man ein elektromagnetisches Signal, innerhalb des biologischen Fensters liegend, werden dadurch sofort alle Rezeptoren stimuliert und es kommt zu einer Verbesserung von zahlreichen Zellfunktionen. Dies ist im Übrigen genau das ursächliche Wirkprinzip der Magnet-Resonanz-Stimulation. Die Induktion im gesamten menschlichen Körper verstärkt und verbessert die interzelluläre Kommunikation, die gesamten Körperfunktionen werden dadurch positiv und nachhaltig beeinflusst. Je höher die Frequenz, umso schwieriger wird es, die einzelnen Zellen zu stimulieren. Dies gilt insbesondere für die Vielzahl von „unnatürlichen" Frequenzbereichen im KHz- und MHz-Bereich, wie sie von Mobiltelefonen, kabellosen Technologien und diversen Haushaltsgeräten verwendet werden. Die neueste Generation von intelligenten Magnet-Resonanz-Stimulations-Systemen verwendet extrem niedrige und nebenbei auch sehr schonende Frequenz- und auch Intensitätsbereiche, die im Resonanzspektrum der menschlichen Zellen liegen. iMRS-Systeme sind das beste Beispiel für eine hochpräzise, computergesteuerte Generierung von genau definierten elektromagnetischen Wellenformen, um eine maximale Zellresonanz zu erreichen.

frequenciesSchwache, unterschwellige Energieformen wie die extrem niederfrequenten Magnetfelder (ELF) erzeugen grundlegende Effekte auf den menschlichen Körper. Einer dieser dramatischen Effekte beschreibt den Einfluss von ELF bei Knochendegeneration. Um zu verstehen, wie dies geschieht, muss man die Tatsache betrachten, dass wir es hier mit „Wellen" zu tun haben. Wellen haben eine Amplitude (Stärke) und sie haben auch eine Frequenz (Wellenlänge). Wellen können sich in ihrer Summe sowohl verstärken als auch abschwächen oder sogar gegenseitig auslöschen. Ein einfaches Beispiel hierfür finden wir in der Physik der Schall- oder Tonwellen: Harmonie wird hierbei immer dann erzeugt, wenn sich 2 einzelne Töne mit der exakt selben Wellenlänge „treffen". Die so entstandene Kombination erzeugt eine angenehme und wohlklingende Erscheinung, die wir als „harmonischen Klang" definieren. Im Gegensatz hierzu empfinden wir Disharmonie immer dann, wenn wir Töne hören, die in ihrer Wellenlänge differieren und sich nicht synchron treffen. Das beschriebene Beispiel weiterführend, entsteht ein sogenannter musikalischer „Oberton", also eine zusätzliche harmonische Frequenz, immer dann, wenn man dem Grundton Harmonien hinzufügt, die in einer perfekten, mathematischen Beziehung zueinander stehen müssen. Man hört dann sowohl den Grundton als auch die harmonischen, zusätzlich erzeugten Obertöne. Diese Obertöne entstehen schon allein durch das Prinzip der Resonanzeigenschaften von harmonischen Frequenzen, ohne dass diese Töne zusätzlich gesungen oder über ein Instrument angespielt werden müssen. Dieses Phänomen nennt man „stochastische (zufällige) Resonanz. Es ist von grösster Wichtigkeit für das Verständnis von elektromagnetischen Wellen und wie in unserem Fall, der Magnet-Resonanz-Stimulation. Synchronisierte Schwingung von elektromagnetischen Feldern führt zu Resonanz. Sie wird nicht direkt produziert, sie entsteht vielmehr durch die Summe von elektromagnetischen Schwingungen und deren Resonanzeigenschaften mit der menschlichen Zelle. Die Induktion von Zellresonanz – synchrone, biomagnetische Schwingungen in unserem Körper - zeigt sich verantwortlich für das Entstehen des „biologischen Fensters", welches das Ingangsetzen und Beschleunigen der körpereigenen Heilprozesse unterstützt und fördert. Die Zellrezeptoren, speziell diese von bereits membranschwachen und funktionsgestörten Zellen, werden durch die biologischen Grundfrequenzen und den zugleich entstehenden harmonischen Oberwellen dazu motiviert, mitzuschwingen. Der Stoffwechsel kommt in Fahrt und eine Vielzahl von bereits gestörten Funktionen werden balanciert, harmonisiert und optimiert.

Das Ergebnis ist eine grundlegende, ursächliche und nachhaltige Verbesserung des gesamten Gesundheitszustands. Harmonische Schwingungen sind Frequenzen, die aufgrund der Multiplikation der sich treffenden Grundfrequenzen entstehen (ähnlich der Obertöne bei der Musik). Z.B. Rechteckimpulse mit einer Frequenz von 1 Hz erzeugen simultan auch Oberwellen von 3, 5 und 7 Hz. Oberwellen der 1. Generation, welche Oberwellen der 2. Generation auslösen, haben sogar die selbe Kraft wie die eigentliche Grundwelle. Will man Resonanz erzeugen, müssen die Feldstärke des Magnetfelds (Flussdichte) und die angewandten, pulsierenden Frequenzen in ihrer Kombination im Bereich des „biologischen Fensters" liegen. Mathematische Wahrscheinlichkeitsberechnungen werden gewöhnlich benutzt, um die optimalen Resonanzphänomene und damit auch die effektivsten biologischen Effekte mit der Magnetfeldtherapie zu berechnen. Umgangssprachlich könnte man sagen: Wenn die Zelle die antreffende Information angenehm oder sympathisch findet, wird sie auch dementsprechend sympathisch darauf reagieren, also mit dieser Information in Resonanz gehen.

 

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