Skip to main content

Statische Magneten

MagnetDie Definition eines Magneten beschreibt die Eigenschaft, Eisen anzuziehen. In magnetischen Materialien findet man folgende Grundsubstanzen:
1. Teilchen, die innerhalb des Magnetfelds wirbeln
2. Bewegliche, elektrische Ladungen, die ein Magnetfeld generieren.

Die sogenannten magnetischen Pole (Nordpol und Südpol) dienen, einfach gesagt, dazu, die beiden Enden eines Magnetfelds zu begrenzen. Das Magnetfeld ist der Raum, in welchem magnetische Kräfte messbare Effekte erzeugen. Der eigentliche Vorgang beim Entstehen eines Magnetfelds ist eine Elektronenverwirbelung oder noch besser, das sogenannte kreisförmige und doch kantige Momentum um den Kern eines Atoms. In nicht magnetischen Materialien löscht sich die Verwirbelung von paarweisen Elektronen gegenseitig aus. Die Achsen der Elektronenverwirbelungen sind in diesem Fall nicht parallel. Bei magnetischen Materialien hingegen stehen diese Achsen im Allgemeinen parallel zueinander. Das daraus resultierende Magnetfeld kann deshalb sehr kraftvoll sein. Die Magnetkraft oder auch Feldlinien sind „gedachte Linien", die die Richtung der magnetischen Kraft beschreiben. Die Betrachtung von Eisenspänen um die beiden Pole eines Magnetfelds macht diese Kraft für uns sichtbar, auch wenn wir das Magnetfeld an sich eigentlich nicht sehen oder fühlen können. Ein statisches Magnetfeld ist in der Lage Elektronen zu bewegen. Derartige Elektronenbewegungen finden konstant an der Zelle statt, schon allein wegen der zahlreichen Ionenflüsse an den Zellmembran-Kanälen. Wenn die Stärke eines Magnetfeldes ausreichend ist, werden unter Einfluss des Elektronenflusses Ionenverschiebungen ausgelöst. Man nennt diesen Vorgang Induktion. Eine Induktion findet nicht statt, solange sich die Ionen in „Ruhestellung" befinden, es sei denn, die Magnetfeldstärke ist extrem hoch (im Teslabereich, etwa 100000 mal stärker als die Flussdichte bei einem iMRS-System). Elektrische Spannungen, die durch einen Leiter fliessen, erzeugen um diesen Leiter immer Magnetfelder. Elektromagnetische Spulen sind Ringe, die mit Hilfe eines Kupferdrahtes Magnetfelder erzeugen. Man kann die Stärke des Magnetfeldes mit der Anzahl der Spulenwindungen kontrollieren (je mehr Windungen, umso stärker das Magnetfeld). Der Rhythmus, mit dem die elektrische Spannung ein- und ausgeschaltet wird, regelt die Frequenz eines pulsierenden Magnetfelds. Weil elektromagnetische, pulsierende Magnetfelder eine variierende Struktur aufweisen, sind diese sehr leicht und auch bei sehr schwachen Intensitäten in der Lage, Ionenverschiebungen an der Zellmembran auszulösen, ohne dass sich die Zelle an das Signal „gewöhnt". Die Felder wechseln ständig und deshalb ermüden die Zellen bei diesen Signalen nicht. Statische Magneten hingegen produzieren nur eine konstante Feldstärke und nur eine feste Frequenz. Die Zellen ermüden an diesem sogenannten Gewöhnungseffekt.

Dr. med. Walter Glück, österreichischer Arzt und Homöopath und gleichzeitig begeisterter Verfechter der Magnet-Resonanz-Stimulation hat den Unterschied zwischen Festmagneten und pulsierenden elektromagnetischen Feldern humorvoll und anschaulich auf einem Kongress auf den Punkt gebracht: Er verglich ein statisches Magnetfeld mit Jemandem, der seiner Partnerin zwar häufig, jedoch äusserst monoton, klanglos und ohne Variation in der Stimme die Botschaft „Ich liebe Dich" kundtut. Obwohl „Ich liebe Dich" ja eine sehr angenehme Botschaft ist, verliert sie relativ schnell ihre Wirkung, wenn diese ohne Variation und mit einer gleichmässigen, langweiligen Tonlage überbracht wird. Im Gegensatz dazu, wenn eine Person die selbe Botschaft in unterschiedlichen Tonlagen, mit einer dynamischen Phonetik, mit Enthusiasmus und Leidenschaft überbracht wird, bleibt die Wirkung stets erhalten und verliert auch niemals ihre Wirkung. Genau wie diese immer wieder wechselnden „Ich liebe Dich"- Botschaften, variieren auch die pulsierenden elektromagnetischen Felder der iMRS-Systeme und erzeugen dadurch den anhaltenden Aufmerksamkeitsgrad im Zellverbund. Ein Beispiel: Ionentransfer im menschlichen Körper ist nichts anderes als eine elektrische Spannung an der Oberfläche der Zellmembran. Dies bedeutet, dass Ionen aktiv durch die Zellkanäle auch mit Hilfe eines statischen Magneten transportiert werden können. Ist jedoch die relative Bewegung von Ionen an und in der Membran abgeschwächt (z-B. durch Krankheit infolge von schwachem Zellmembran-Potential) haben statische Magnetfelder hier nur ein sehr eingeschränktes Wirkungsprofil. Statische Magneten sind von ihrer Eigenbewegung abhängig, um wirkungsvoll biologische Effekte zu erzeugen.

Schon Heiler in der griechischen Antike bewegten einst sogenannte „Magnes Lithos" (magnetische Steine) schnell an ihren Patienten auf und ab, um ein „Frequenzspektrum" zu generieren und den Wirkungsgrad zu verbessern. Wie es die Weisen schon bemerkten: „Bewegung ist Leben!" Aus energetischer Sicht ein unschlagbares Argument.

 

Weiter zu: Schumann-Wellen